Alteisen, Kupferrohre, ein ausgedienter Heizkörper, Kabelreste aus der Werkstatt – vieles davon ist bares Geld wert, wenn man es richtig trennt. Denn beim Schrott trennen gilt: Je sauberer die Metalle nach Sorten getrennt sind, desto mehr bekommen Sie dafür. Wir zeigen Ihnen, welche Metalle besonders gefragt sind und worauf es bei der Anlieferung ankommt.
Eisen und Stahl: die Basis
Eisen und Stahl machen mengenmäßig den größten Teil aus – alte Träger, Geländer, Karosserieteile, Maschinen. Der Kilopreis ist niedriger als bei Buntmetallen, dafür kommt durch die schiere Masse einiges zusammen. Ein einfacher Test: Bleibt ein Magnet haften, haben Sie Eisen oder Stahl vor sich.
Kupfer: das Wertvollste im Alltag
Kupfer ist eines der gefragtesten Altmetalle. Sie finden es in Wasserrohren, Stromkabeln und Dachrinnen. Blankes, sauberes Kupfer erzielt den besten Preis, weshalb sich das Trennen hier besonders lohnt. Erkennbar ist es an der typisch rotbraunen Farbe.
Messing und Bronze
Messing steckt in Armaturen, Fittingen, Türbeschlägen und Ventilen und schimmert goldgelb. Bronze ist seltener, aber ebenfalls wertvoll. Beide sind nicht magnetisch – auch das hilft beim Einordnen.
Aluminium und Edelstahl
Aluminium ist auffällig leicht und silbrig: Felgen, Profile, Getränkedosen. Edelstahl wirkt schwerer, matt glänzend und ist meist ebenfalls nicht magnetisch. Beide Sorten nehmen wir gern an, am besten getrennt voneinander.
Und der Rest: Zink, Blei, Kabel
Auch Zink, Blei und kupferhaltige Kabel haben ihren Wert. Bei Kabeln lohnt sich das Abisolieren in größeren Mengen, weil blankes Kupfer höher vergütet wird. Bei kleineren Mengen nehmen wir die Kabel einfach so, wie sie sind.
So erkennen Sie die Metalle selbst
Mit drei einfachen Handgriffen kommen Sie weit: Der Magnet trennt Eisen und Stahl vom Rest. Die Farbe verrät Kupfer (rotbraun) und Messing (gelblich). Und das Gewicht entlarvt Aluminium, das deutlich leichter ist, als man erwartet. Eine vollständige Übersicht finden Sie unter Schrott- und Metallsorten.
Tipps für die Anlieferung
Trennen Sie die Metalle möglichst nach Sorte, das bringt den besten Erlös. Befreien Sie Buntmetalle nach Möglichkeit von Kunststoff oder Isolierung. Und bei größeren Mengen, etwa aus einer Betriebsauflösung, kündigen Sie die Anlieferung kurz an, damit wir alles zügig verwiegen und abrechnen können.
Warum sich sortenrein wirklich lohnt
Metalle lassen sich nahezu unbegrenzt wiederverwerten, ohne an Qualität zu verlieren. Recycling spart enorme Mengen Energie gegenüber der Neugewinnung und schont Rohstoffe – aus Ihrem alten Schrott entstehen neue Produkte. Ihr Altmetall ist also nicht nur Geld wert, sondern auch ein echter Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.
Kurz gefragt
Nehmt ihr auch kleine Mengen? Ja, vom einzelnen Heizkörper bis zur Lkw-Ladung.
Wie wird ausgezahlt? An unserem Standort in Kevelaer bar oder per Überweisung, direkt nach der Verwiegung.
Wie entsteht der Preis? Er orientiert sich an den weltweiten Börsennotierungen und schwankt täglich – den Tageswert nennen wir Ihnen gern auf Anfrage. Alles rund um den Ankauf finden Sie unter Schrott- und Metallhandel.
Schrott aus Haushalt, Handwerk und Industrie
Altmetall fällt fast überall an: alte Heizkörper und Rohre bei der Sanierung, Felgen und Auspuffteile aus der Werkstatt, Produktionsverschnitt und ausgediente Maschinen aus dem Betrieb oder einfach der umgestürzte Gartenzaun. Ob ein paar Kilo aus dem Privathaushalt oder tonnenweise Industrieschrott – beides ist bei uns willkommen.
Wo kann ich meinen Schrott abgeben?
Am einfachsten bringen Sie Ihr Altmetall zu unserem Standort in Kevelaer. Dort wird gewogen und direkt abgerechnet. Für größere Mengen oder eine Betriebsauflösung stellen wir Ihnen auf Wunsch einen Schrottcontainer bereit und holen ihn gefüllt wieder ab – so sammeln Sie alles geordnet an einem Platz und verschenken kein Material.
Kurz: Wer trennt, verdient mehr und tut der Umwelt etwas Gutes. Bei Fragen zur Einordnung oder zum aktuellen Tageswert rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gern weiter.

